2015년 8월 27일 목요일

Die geistliche sowie physische Schöpfung und Wiederschöpfung von Himmel und Erde

Die geistliche sowie physische Schöpfung und 
Wiederschöpfung von Himmel und Erde

Referenz: 1Mo 1, Offb 21

Was ist die geistliche sowie physische Schöpfung und Wiederschöpfung? Und was ist der Grund für die Schöpfung und Wiederschöpfung?

1. Mose (Genesis) stellt das Wort dar, das bekanntgibt, dass Gott Mose auserwählte und dass das schuldige Land Kanaan der Nachkommen Noahs (die Welt) erobert wurde, um dort zu leben.

Im Anfang schuf (der alleinige) Gott den Himmel und die Erde.
Am ersten Tag lässt Er ein Licht vorfinden. Am zweiten Tag erschafft Er mitten im Wasser eine Wölbung, also den Himmel. Am dritten Tag wird im Wasser das Trockene sichtbar und es wird Erde genannt.
Am vierten Tag werden das größere Licht, das kleinere Licht und die Sterne erschaffen.
Am fünften Tag erschafft Er die Vögel, die in der Luft über die Erde fliegen, und die lebenden Wesen, die sich im Wasser wimmeln.
Am sechsten Tag erschafft Er die wilden Tiere, das Vieh und die kriechenden Tiere der Erde. Und Er erschafft den Menschen nach der Gestalt und dem Ebenbild Gottes.

Gott verrichtet bis zum sechsten Tag das Werk der Schöpfung und am siebten Tag ruht Er. Lassen Sie uns die Dinge analysieren, die an den sechs Tagen erschaffen werden.
Bevor Gott am ersten Tag den Himmel und die Erde erschafft (1Mo 1:8-10), ist sowohl eine Erde als auch ein Himmel bereits vorhanden. Es ist eine wüste und leere Erde sowie ein finsterer Himmel vorhanden, und der Geist Gottes schwebt über dem Wasser (1Mo 1:2).
Die Finsternis ist vorhanden, aber das Licht fehlt. Nachdem das Licht da ist (1Mo 1:3), wird es Abend und und es wird Morgen (1Mo 1:5). Ebenso ist bereits ein finsterer Himmel vorhanden, bevor das Licht da ist.

Am zweiten Tag wird mitten im Wasser, über welches Gott schwebt, eine Wölbung (Himmel) erschaffen. Sie wird als Himmel bezeichnet und das Wasser oberhalb und das Wasser unterhalb der Wölbung werden voneinander geschieden.
Inwiefern unterscheidet sich der “finstere Himmel” des ersten Tages von dem “erschaffenen Himmel mitten im Wasser” vom zweiten Tag? Und inwiefern unterscheidet sich das “im Wasser sichtbar Trockene, also die Erde,” des dritten Tages von der “wüsten und leeren Erde” des ersten Tages?

Am dritten Tag wachsen auf dem Trockenen, also auf der Erde, Gras, Kraut und Bäume, welche Früchte tragen.
Am vierten Tag wird an der Wölbung (Himmel), die mitten im Wasser ist, das größere Licht (Sonne), das kleinere Licht (Mond) und die Sterne erschaffen, um den Tag und die Nacht zu beherrschen. Die Lichter sollen als Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten, Tagen und Jahren dienen.
Was stellt dann demzufolge den ersten Tag dar, an dem es Abend und Morgen wird? Inwiefern unterscheidet sich das Licht des ersten Tages von den Lichtern des vierten Tages?
Wenn das Licht des ersten Tages kein Licht (Sonne) ist, dann können das Gras, das Kraut und die Bäume des dritten Tages nicht wachsen. Und wenn dieses Licht ein wahres Licht darstellt und am vierten Tag wieder Licht erschaffen wird, dann müsste es am Himmel zwei größere Lichter und ein kleineres Licht geben, also insgesamt drei Lichter.

Wenn man das niedergeschriebene Wort nun betrachtet, stellt dann nicht die Schöpfung von Himmel und Erde aus 1. Mose (Genesis) 1 eine geistliche Schöpfung dar, die mit der Schöpfung der natürlichen Welt verglichen wird? Wenn es als Schöpfung der natürlichen Welt angesehen wird, dann sind nicht nur ein oder zwei Dinge unstimmig.
Am ersten Tag heißt es, dass der Himmel finster und die Erde wüst und leer ist. Aber auch wenn man annimmt, dass über die Schöpfung von Himmel und Erde nur grob mitgeteilt wird, ist vieles vorhanden, das nicht stimmig ist. Doch wenn es mit der Schöpfung der natürlichen Welt verglichen und eigentlich über eine geistliche Schöpfung gesprochen wird, dann macht es Sinn.

Gott sprach zu Mose zusammenfassend über die Welt vor ihm (1Mo 2:4). Lassen Sie uns hierzu einmal eine Vorhersage an Jeremia hören, die sich in der Zukunft erfüllte (Jer 4).
Das, was Jeremia hörte und sah (Jer 4:23-28), war das endgültige Ende des Fleischlichen Israels.

 (Jer 4:23-28) 23 Ich schaue die Erde, und siehe, sie ist wüst und leer, und zum Himmel und sein Licht ist nicht da. 24 Ich schaue die Berge, und siehe, sie beben und alle Hügel schwanken. 25 Ich schaue, und siehe, kein Mensch ist da; und alle Vögel des Himmels sind entflohen. 26 Ich schaue, und siehe, das Fruchtland ist eine Wüste; und alle seine Städte sind niedergerissen vor dem HERRN, vor der Glut seines Zornes. 27 Denn so spricht der HERR: Öde soll das ganze Land werden; doch will ich nicht ein Ende mit ihm machen. 28 Darum wird die Erde trauern, und der Himmel oben schwarz werden (...).

Da über die Leere der geschaffenen Dinge gesprochen wird, gleicht es dem Fleischlichen Israel zu der Zeit des Ersten Kommens Jesu. An jenem Ort, an dem das Licht fehlte, wählte Gott Jesus aus und Jesus kam als Licht (Joh 12:46). Somit war auch das Vorhergesagte an Jeremia eine Vorhersage, die zu der Zeit Jesu erfüllt werden sollte. Die Menschen, die die Erde darstellen, waren zu der Zeit des Ersten Kommens Jesu wüst und die Nacht, doch Jesus machte die Rätsel aus der Vorzeit durch Gleichnisse bekannt (Mt 13:34-35).
Was unterscheidet sich dann zwischen der damaligen Situation beim Ersten Kommen Jesu und der Situation aus 1. Mose (Genesis) 1? Die Verdorbenheit des Fleischlichen Israels geht bis zum dritten Tag aus 1. Mose (Genesis) 1. In dieser Zeit erschuf Jesus, der als Licht kam, inmitten der Meer gleichen Welt (siehe Dan 7:3, 17) einen Himmel, und die Jünger stellten die Sterne dar. Von dieser Zeit an fing eine neue Zeitrechnung an, wodurch ein neues Zeitalter begann. Dies gleicht sich mit dem vierten Tag.

Am fünften Tag fliegen die Vögel über die Erde und im Meer vermehren sich die lebenden Wesen. Bei dem Ersten Kommen Jesu kam der Heilige Geist wie eine Taube auf Jesus herab und dieser Heilige Geist kam auch im Obersaal des Markus auf die Jünger herab, sodass in einer Welt, die wie das Meer ist, Heilige auferzogen wurden, die wie Fische sind. Inwiefern unterscheidet sich das vom fünften Tag?
Am sechsten Tag werden das Vieh, das kriechende Tier und die wilden Tiere der Erde nach ihrer Art erschaffen. Wenn man Offenbarung 4:6-7 betrachtet, stellen die vier lebendigen Wesen rings um den Thron Gottes in der geistlichen Welt die Erzengel der Himmelsheere dar, die sich ebenfalls rings um den Thron befinden. Am sechsten Tag werden auf der Erde Formationen erschaffen, die den vier lebendigen Wesen vom Reich Gottes in der geistlichen Welt gleichen.

Gott erschafft den Menschen nach der Gestalt und dem Ebenbild Gottes. Wenn sie aus dem Samen Gottes wiedergeboren werden, werden sie sich in der Gestalt und dem Ebenbild Gottes gleichen. Gott sagt, dass sie fruchtbar sein und sich vermehren sollen, um sich die Erde untertan zu machen und um zu herrschen.
Sowohl die Anfänge der Schöpfung als auch die Wiederschöpfung werden sich auf diese Weise gleichen. Es verhält es sich nämlich genauso zu der Zeit Adams, zu der Zeit Noahs, zu der Zeit Abrahams, zu der Zeit des Ersten Kommens Jesu und zu der Zeit des Wiederkommens Jesu. Bloß weil man behauptet, dass man an etwas glaubt, an das sich nicht glauben lässt, stellt dies noch keinen Glauben dar. Erst wenn man eine klare Erkenntnis erlangt, lässt es einen glauben. Inwiefern kann gesagt werden, dass die Erde wüst und leer ist? Dass die Finsternis über der Tiefe ist, verhält sich so, weil das Licht nicht vorhanden ist. Wenn die Sonne, der Mond und die Sterne verfinstern und fallen (Mt 24:29, Offb 6:12-14), dann wird es sich genauso verhalten.

Das Licht, also die Sonne, wird nicht “erschaffen”, sondern es wird über dem Wasser “vorgefunden”. Und der Himmel (Wölbung) wird mitten im Wasser erschaffen. Wie kann der Himmel mitten im Wasser sein? Wenn der Himmel als Maßstab genommen wird, wie könnte dann das Wasser oberhalb und unterhalb von ihm vorhanden sein? Wie ist die Erde aus dem Wasser hervorgekommen?
Wenn ein Licht schon am ersten Tag vorhanden ist, gibt es dann am vierten Tag erneut ein Licht? Und warum ist dieses Licht an der Wölbung mitten im Wasser?
Die lebenden Wesen des Wassers, die im Himmel fliegenden Vögel, die Tiere des Viehs sowie der männliche und weibliche Mensch können im Einzelnen zu den Anfängen ihrer Art werden. Die Sonne und der Mond der natürlichen Welt beherrschen den Tag und die Nacht. Doch es ist nicht so, dass die Sterne das Licht und die Finsternis voneinander trennen können. Da sie am Tag nicht gesehen werden, können sie nicht den Tag beherrschen.
In Johannes 9:4-5 war Jesus das Licht und der Tag, doch als Jesus aufbrach, wurde es zur Finsternis und Nacht.

Wenn man den Inhalt aus 1. Mose (Genesis) 1 als physische Schöpfung betrachtet, ist er nicht stimmig, doch als geistliche Schöpfung kann er ebenfalls nicht angesehen werden. Aber wenn er als geistliche Wiederschöpfung angesehen wird, indem es mit der physischen Schöpfung verglichen wird, wird es verständlich.
Die Erde bezieht sich auf den fleischlichen Körper des Menschen. Wenn die Erde wüst ist, bezieht es sich darauf, dass im Denken des eigenen Geistes das Gute und das Böse vermischt sind, weswegen es als wüst bezeichnet wird. Die Leere bezieht sich darauf, dass Gott das Herz des Menschen verlässt, weswegen es als Leere bezeichnet wird. Die Finsternis  bezieht sich darauf, dass Gott, der das Licht ist, aufbricht, weswegen es als Finsternis bezeichnet wird. Und der aufgebrochene Gott zieht über das Wasser (= Meer), also die Welt (Dan 7:3, 17), umher, um den Besitzer des Lichts, also der Wahrheit (= das Wort), vorzufinden. So wie Jesus das Licht war und auserwählt wurde (Lk 9:35), wird auch das Licht dementsprechend vorgefunden. Da nun das Licht vorgefunden wird, ist die Finsternis und das Licht sowie die Nacht und der Tag vorhanden, wobei sich dies mit 1. Thessalonicher 5 gleicht. So bezeichnet sich Jesus in Johannes 8 selbst als Licht und wer ihm nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben (Joh 8:12-16). Dass am zweiten Tag mitten im Wasser ein Himmel erschaffen wird, bezieht sich darauf, dass inmitten des Wassers, also der Welt, das eine Zelt Gottes errichtet wird. So wie der Wille im Himmel geschieht, wird es auch auf gleicher Weise auf Erden errichtet. Es deckt sich ebenso damit, dass es als Himmelszelt bezeichnet wird (Offb 13:6-7). Und es verhält sich ebenfalls wie bei dem Zelt Moses. Dieses wurde auch gemäß dem errichtet, was im Himmel gesehen worden war.
Von dieser Zeit an werden das Wasser oberhalb, also das “offenbarte Wort”, und das Wasser unterhalb, also die “Worte der Erde (= Worte des Fleisches), voneinander unterschieden. Dieses Werk liegt vor, nachdem das Licht (das Wort des Lebens) vorhanden ist.

Am dritten Tag wird das Trockene im Wasser sichtbar und es wachsen Bäume und sie tragen Früchte.
Wenn das Trockene im Wasser sichtbar wird, ist die Rede davon, dass im Wasser, also in der Welt, ein Zelt errichtet wird (das Zelt und sein Standort ist so wie die Arche bei der Sintflut zu der Zeit Noahs). Da in diesem Zelt von den Menschen, die wie Bäume sind, Früchte getragen werden, wird es als gut erachtet. Am vierten Tag wird durch sie zum ersten Mal ein Zelt errichtet, in dem das zum Himmel gehörende neue Zeitalter geschaffen wird. Da demnach also in diesem Reich eine Ordnung wie bei der Sonne, dem Mond und den Sterne herrscht, werden die Heiligen hierdurch regiert.

Gott sagte in Psalm 78, dass “die Rätsel aus der Vorzeit in Gleichnissen gesprochen werden, um sie den künftigen Generationen zu erzählen”. Jesus kam und sprach über das Geheimnis des Himmelreichs in Gleichnissen. Doch wenn die Zeit gekommen ist, wird das in Gleichnissen gesprochene Geheimnis offen bezeugt (Joh 16:25). Das Verborgene als Gleichnis war aufgrund von Satan und den Hirten der Angehörigen Satans vorgegeben.
Man kann erkennen, dass heutzutage die Zeit ist, in der alle geheim gehaltenen Gleichnisse offen gezeigt werden.

Wir sind die neuen Geschöpfe, die (aus dem Samen Gottes) wiedergeboren sind, das wiedererschaffene Volk des Himmels (Offb 21).
Wenn man den Inhalt aus 1. Mose (Genesis) 1 betrachtet, dann stellt es die geistliche Wiederschöpfung dar. Es stellt nicht die physische Wiederschöpfung dar. Auch die Zeiten Noahs, Moses, des Ersten Kommens Jesu und der Offenbarung stellen eine geistliche Wiederschöpfung dar. Es ist nicht die Wiederschöpfung der physischen Welt der Natur. Auch bei dem ersten Himmel und der ersten Erde, die in Offenbarung 21 vergehen, ist nicht die Rede von dem Himmel und der Erde der natürlichen Welt. Bei dem neuen Himmel und der neuen Erde, die erneut erschaffen werden, ist ebenfalls nicht die Rede von der natürlichen Welt, sondern es bedeutet, dass die religiöse und geistliche Welt erneut erschaffen werden.
Damit ist eine geistliche Welt (alter Himmel und alte Erde) vorhanden, die endet, sowie ein neuer Himmel und eine neue Erde, die erneut errichtet werden. Dieser neue Himmel und diese neue Erde sind die 12 Stämme, die in der Offenbarung verheißen sind. Sie sind die neuen Geschöpfe, die aus dem Samen Gottes wiedergeboren sind, die Kinder Gottes. Gemäß Offenbarung 21 endet in dieser Zeit die gesamte religiöse und geistliche Welt, die vor der Erfüllung der Offenbarung bestand. So endet ein Zeitalter und ein neues Zeitalter kommt, sodass ein neues Reich und Volk, also das Reich der Verheißung Gottes, erneut geschaffen werden. Dies ist die Hoffnung derjenigen, die glauben. Der Wille und das Ziel, die von Gott verheißen worden sind, werden erfüllt.

Diejenigen, die Erkenntnis erlangen sowie einen klaren Glauben und die Erkenntnis des Himmels besitzen, werden im Himmelreich leben. Indem man das Gesetz und die Gebote des Himmels bewahrt, wird man auf ewig gemeinsam mit Gott leben.


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